Muster kündigung mietvertrag wegen wirtschaftlicher verwertung

Dieser Artikel enthält zwei miteinander verbundene Studien. Die erste Studie enthält eine umfassende Analyse der Verwendung nicht durchsetzbarer und irreführender Begriffe bei Mietverträgen für Wohnverhältnisse. Seine Feststellungen zeigen, dass diese Verträge nicht nur routinemäßig verschiedene Rechte und Rechtsbehelfe auslassen, die das Gesetz den Mietern gewährt, sondern auch häufig nicht durchsetzbare Begriffe enthalten, die mit dem Gesetz in Konflikt stehen, und irreführende Begriffe, die es falsch darstellen. Solche Begriffe geben in der Regel vor, Verantwortlichkeiten und Verbindlichkeiten von Vermietern auf Mieter zu verlagern oder die zwingenden Rechte und Rechtsbehelfe der Mieter einzuschränken. Ausbeutung kann viele Formen annehmen. Eine starke Version der Behauptung, dass der Zugang zu Wohnraum von Ausbeutung geplagt wird, ist, dass Vermieter die Armen absichtlich in einer Weise ausbeuten, die Vermieter moralisch und vielleicht rechtlich schuldfähig macht. Dieses dicke Verständnis von Ausbeutung erfordert, dass bestimmte Handlungen von Vermietern als “falsch” und ausbeuterisch identifiziert werden. Eine schwache Version der Behauptung ist, dass einkommensschwache Mieter von Denkkräften ausgebeutet werden. Diese dünne Version der Ausbeutung entfernt einzelne Akteure aus dem moralischen Urteilsvermögen und erhebt den Ausbeutungsanspruch auf die Gesellschaft im Allgemeinen. Desmond legt nicht genau fest, wie Leser seinen Ausbeutungsanspruch interpretieren sollen; Daher werden in diesem Abschnitt sowohl starke als auch schwache Versionen der Idee untersucht, dass Mandanten ausgenutzt werden. Wenn man sie liest, dürften nicht durchsetzbare und irreführende Begriffe nicht nur die Wahrnehmung der Mieter, sondern auch ihre Entscheidungen beeinträchtigen, was zu erheblichen Kosten und Belastungen von Vermietern auf Mieter verlagert. Die Ergebnisse der Umfrage deuten darauf hin, dass die Verbraucher trotz der reichlichen Beweise, dass verbraucherschützer das Kleingedruckte vor der Unterzeichnung von Verträgen kaum lesen, im Bereich der Mietwohnungen Mieter wahrscheinlich ihre Verträge lesen werden – wenn nicht vor der Unterzeichnung, dann zumindest ex post, wenn ein Problem auftritt oder wenn sie über ihre Rechte und Pflichten als Mieter erfahren wollen.

Teilnehmer, die von einem Mietproblem berichteten, wurden dann gefragt, was sie als Folge davon taten. Insbesondere wurden die Befragten gebeten anzugeben, ob sie aufgrund des Mietproblems ihren Vermieter kontaktierten, ihren Mietvertrag ansahen, einen Anwalt konsultierten, das Internet oder andere Quellen auf rechtliche Informationen überprüften, ein Familienmitglied oder einen Freund konsultierten oder einen anderen Schritt zur Lösung des Problems unternahmen. Anschließend wurden die Teilnehmer gefragt, wie die Frage letztlich gelöst sei, wenn überhaupt, d. h. ob sie im Einklang mit dem Mietvertrag handelten, eine andere Vereinbarung mit dem Vermieter erzielten, auf rechtliche Mittel zurückgriffen usw.